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Ich hab meinen Vater das erste Mal wirklich gesehen

Mein Vater war Alkoholiker und ist gestorben, als ich gerade 18 war. Mit meiner Männerrolle hatte ich immer Probleme und in vielen Therapiesitzungen habe ich über mein Schicksal geklagt und ihn oft verflucht.

Heute konnte ich ihn endlich einmal anders sehen. Zum ersten Mal konnte ich zu ihm sagen, dass er mein Vater ist und dass ich ihn vermisst habe. Als er – beziehungsweise sein Stellvertreter – mich in den Arm nahm, war das ein unglaublich schönes Gefühl.

Und das verdanke ich dem Pferd Frodo. Es hat meinen Stellvertreter zu meinem Vater hingeschoben, und erst da habe auch ich ihn wirklich wahrgenommen.

Gerhard, 58 Jahre