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3. Warum ausgerechnet Pferde?

Warum Pferde und nicht Hunde oder Katzen?

Pferde sind Fluchttiere und deshalb ist ihr Sinn für Störung im Energiefeld besonders gut ausgeprägt. 

Schau dir mal das Video an.

Siehst du, wie die Pferde exakt gleichzeitig auf den Reiz reagieren und lostraben? Nur der Schecke Frodo hat die Veränderung wahrgenommen und entschieden zu flüchten. Doch die Rappstute Felina hat seine Bewegungsenergie gespürt, noch bevor er sich bewegt hat, und springt deshalb gleichzeitig los. Genauso läuft das in einer größeren Herde ab. Einer nimmt etwas wahr, entscheidet, dass man davor fliehen müsste, und die ganze Herde setzt sich synchron in Bewegung. Auch rennen sich die Pferde nicht gegenseitig über den Haufen sondern schlagen dieselbe Richtung ein.

Siehst du auch den Hund?

Der Hund hat die Energie gar nicht wahrgenommen und weicht den Pferden erst aus, als sie auf ihn zulaufen. Hunde sind Angreifer und nehmen deshalb die Schwingung weniger gut wahr wie ein Fluchttier.

Aber es gibt doch auch andere Fluchttiere.

Das stimmt, Hirsche, Schafe, Gazellen und viele mehr. Doch Pferde haben für uns Menschen den Vorteil, dass sie uns in und auswendig kennen. Wir Menschen haben sie gezüchtet und zu den Tieren gemacht, die sie jetzt sind. Sebst die sogenannten Wildpferde von heute sind letztendlich Zuchtergebnisse. Pferde leben also schon seit tausenden von Jahren mit dem Menschen und unsere Schwingungen sind ihnen in Fleisch und Blut übergegangen. Sie wissen genau, ob du Angst hast, wütend oder gut gelaunt bist, dich freust oder ärgerst.

Wie nutzen wir diese Fähigkeit in einer Aufstellung?

In jeder Aufstellung entsteht ein Energiefeld, das auch die Menschen spüren, die als Stellvertretende aufgestellt werden. Dieses Feld erspüren die Pferde und beteiligen sich entsprechend. Das haben Therapeuten vielfach beobachtet. So zeigen Pferde Geschehnisse oder Emotionen der einzelnen Personen oder Aspekte an, die aufgestellt werden.

Hier ein Beispiel:

Eine Klientin stellte ihren Großvater und ihre Mutter auf. Der Wallach spitzte sofort die Ohren und kam angetrabt. Er stellte sich zwischen die beiden, machte sich ganz groß, fuhr sein Glied aus und bekam eine starke Erektion. 

Auf Nachfrage bestätigte die  Klientin, dass ihre Mutter immer eine Abneigung gegen Sexualität hatte und darüber mit ihr nie positiv gesprochen hat.

Wir können aus dem Verhalten des Pferdes schließen, dass hier ein sexueller Missbrauch stattgefunden hat. Die Klientin hat später ihre Mutter dazu befragt und diese bestätigte das widerwillig.

Was hat das Pferd gespürt?

Letztendlich wissen wir nicht, woraus das Pferd das Verhalten des Großvaters abgeleitet hat. Doch aus langer Erfahrung bestätigen unzählige Therapeuten, dass Pferde mit ihrem feinen Gespür derlei aufdecken können.

Im nächsten Beitrag erkläre ich meine Rolle als Austellungsleiterin. Bleib dran!

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